Die eidgenössische Devise „Einer für alle, alle für einen“ drückt das schweizerische Ideal der Solidarität und der individuellen Verantwortung aus.

Es ist an der Zeit, diesen Werten, in Anbetracht heutiger Paradigmen, zu neuen Impulsen zu verhelfen.

Wir – der Verein servicecitoyen.ch – schlagen vor, die Wehrpflicht als Dienstpflicht neu zu erfinden. Der Bürgerdienst basiert auf drei komplementären Säulen:

1. Die freie Wahl zwischen Zivil- und Militärdienst einzuführen;
2. Der Einbezug der Frauen in die Dienstpflicht;
3. Weitere Miliztätigkeiten, welche als Diensttage angerechnet werden können.

Mit dem Bürgerdienst geht die Schweiz von einer männlichen Wehrpflicht zu einer universellen Dienstpflicht an der Gemeinschaft über – unter Vorbehalt des für die Armee nötigen Bestandes.

Dabei wird ein doppeltes Ziel verfolgt: einerseits geht es darum, dass die Bedürfnisse des Volkes und die Herausforderungen der heutigen Gesellschaft möglichst demokratisch bewältigt werden; andererseits verstärkt sich der soziale Zusammenhalt dadurch, dass die jungen Bürgerinnen und Bürger aktiv und konkret in die nationale Gemeinschaft einbezogen werden.

Das Projekt des Bürgerdienstes stellt die Anforderung eines praktischen Nutzens und wird in eine langfristige Vision eingefügt, die auf einem angemessenen Verhältnis zwischen Rechten und Pflichten beruht.